Affetti musicali sopra la Follia, Dietzenbach 2026

Countertenor erfordert einen Stimmenumfang vom gewohnten Tenor bis in die Sopranlage, hier bis zum hohen B. Die höchst begehrten Kastraten hatten seinerzeit diese Rolle in scharfem Wettbewerb gegen die ebenfalls begehrten Primadonnen übernommen. Countertenöre sind heute wieder sehr gefragt.

Lafont glänzte mit seiner klaren Stimme, flexibel bei den schwierigen Koloraturen und heiklen Intervallsprüngen (besonders bei Gratianis quid agis cor meus), passend zu seiner theatralischen Mimik, den Körperbewegungen und seiner Kostümierung.

Dr, Florian Lauermann, Offenbach Post  19.02.2026 

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Kammermusikkonzert des italianischen und französischen Seicento (17. Jahrhundert), Wissembourg 2025

"Die Vielfalt der Instrumente sowie die faszinierende Stimme von Leandro Lafont eröffneten dem Publikum eine Welt einzigartiger und feinsinniger Klangfarben." 

Dernières Nouvelles d'Alsace, 19.10.25

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Henry Desmarests Venus und Adonis, Offenbach-Hundheim 2023
 Eine zentrale Rolle in der Aufführung übernahm Leandro Lafont, ein männlicher Sopran aus dem Kreis Kusel, in der Rolle der Bellona. Die Kriegsgöttin sorgt dafür, dass die Stadt verwüstet wird. Mit strengem Blick und reichlich barocker Gestik füllt Lafont diese schreckenerregende Rolle aus. Das Orchester spielt aufgeregte, schnelle Takte, und Lafont nimmt eine Haltung ein, als ob  er Waffen trägt. Susanne Cahn, Die Rheinpfalz, 31.07.23» ganze Kritik

 Henry Desmarests Venus und Adonis, Offenbach-Hundheim 2023

Es gibt viele Countertenöre, abermännliche Soprane sind sehr selten“,erläutert Lafont. Als Solist und Opern-DerWahlwestpfälzer Sänger Leandro Lafont pflegt ein höchst seltenes Stimmfachsänger sei er auf historische Aufführungenmit in Kantaten und Barockoperngefragt. Zum seinem Repertoiregehören männliche Sopran- undMezzo-Hosenrollen“, darunter verstehtman in der Theatersprache eineTravestie-Rolle oder Partie, deren Figurmännlich ist, jedoch von einerFrau dargestelltwird.

Susanne Cahn, Die Rheinpfalz, 25.07.23» ganze Kritik

Cantio Sacra Konzert

Kromeriz Festpiele, Kromeriz 2022

Cembalistka Lucie Fišerová a kontratenorista Leandro Lafont se představili v působivém barokním programu, který sestával z árií a instrumentálních děl italských autorů. Francesco Cavalli, Georg Muffat, Michelangelo Rossi, Giacomo Carissimi patří každý k pozoruhodným autorům. Například Rossiho Toccata s neobyčejnou invencí využila možností chromatiky. Sugestivní byla taktéž Carissimiho Meditace na vlastní smrt. Fišerová s Lafontem provedli posluchače méně známými cestami barokní hudby. Platí ovšem, že méně známé neznamená méně dobré. Milan Bator, Klasikaplus 08.09.2022 » ganze Kritik


St. Hildegardis, Dietzenbach 2020

Leandro Lafont stellte sich als ein hochbegabter Sänger vor, der seine Erfahrungen aus der  barocken Oper auch in der Kirchenmusik umzusetzen weiß. Die vertonte Psalm- Texte übertrug er entweder in ein stark affektbetontes Klangbild, ahnlich einem religiösen Gemälde von Caravaggio, so in Luigi Rossis "O amantissime Jesu" und Alessandro Grandis "O quam pulchram es" (aus dem Boch Salomon).Oder er kontrastierte von einem ruhigen Rezitativ in eine dramatische Deklamation im Stile der "drama per musica", wie vor allem Carissimis Psalm-Vertonung "Domine deus meus" oder Cavallis "Cantate Domino".Letztere ließ Lafont mit einem herrlich gesungenen Halleluja ausschwingen. Er trug die höchst virtuosen Stücke perfekt vor. Seine Stimme , vom Charakter mit weichem Timbre, beherrscht er bis in die kleinste Facette, die er auch in ein schneidendes Fortissimi öffene kann, vor allem im dramatischen Ausdruck. Saube, leicht flirrend kamen die schnellen Laufe und Verzierungen, beeindruckend der problemlose Wechsel der tiefen und hohen Lagen.Und auch die Wiederholung von Grandis "Cantabo domino" als Zugabe, aber mit veränderten Betonungen bewies die hohe Musikalität und Gestaltungsfähigkeit der beiden Musiker.
Dr, Florian Lauermann, Offenbach Post  11.03.2020 » ganze Kritik


Seniorenfest Begegnungszentrum Grötzingen 2019

"Einer kleinen Sensation kam der kurze Auftritt des Countertenors Leandro Lafont in der Begegnungsstätte gleich. Sein Repertoire umfasst Partien für Kastrat-Sopran ebenso wie Mezzo- Hosenrollen. Der spezialisierte Master für Alte Musik studierte unter anderem in Genf und Basel und legt großen Wert auf historische Aufführungspraxis mit barocker Gestik in weltlichen Kantaten und barocken Opernkonzerten, zu denen er in Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Spanien und in Kolumbien auftrat. Seit drei Jahren ist er Gesangslehrer an der Grötzinger Musikschule Musikrearte von Antigona Vasquez Parra. Neben deren von Lafont geleiteten, auch therapeutischen Chor „Sing dich glücklich“, brachte sie ein KinderKammerorchester auf die Bühne und zu Gehör "Grötzingen aktuell, 20.12.2019 » ganze Kritik

Cantio Sacra Konzert

Leinsweiler September 2019

"Seine extrem hohe Stimme reicht bis in die Sopranlage der Frauen und meistert Koloraturen in beeindruckender Klangstärke und Beweglichkeit. 
Im Gegensatz zu Kastraten, die ihre kindliche Stimme dadurch behielten, dass sie durch die Entfernung der Keimdrüsen keine Stimmmutation erfuhren, verfügt Lafont über eine ganz normale männliche Sprechstimme, die aufgrung eine spezieler Atem- und Singtechnik im Kopfstimmenbereich gewaltige Klangreserven zu Verfügung hat."Paul Witzel, Die Rheinpfalz, 19.09.2019    » ganze Kritik

Karl Ditters von Dittersdorfs "Il tribunale di Giove"

Janackuv Maj Festspiele  Mai 2019

„Fascinující bylo položení se do role, včetně vybrané barokní gestikulace, u kolumbijského sopranisty Leandra Lafonta.....Trojici doplnil Osud, ztvárněný kolumbijským sopranistou Leandro Lafontem. Jeho takřka neznatelně temnější hlas si s relativně nejvyššími polohami poradil s neuvěřitelnou lehkostí a doslova fascinující bylo i jeho položení se do role, včetně vybrané barokní gestikulace. .... Lafont v roli Apollóna ukazuje širokou paletu charakteristických technik včetně vzdechů a rozechvělých tónů v interpretaci, se kterou se posluchač běžně nesetká.Jan Borek. Klasikaplus.cz, 10.06.2019» ganze Kritik

"Specialista na barokní interpretaci Leandro Lafont potvrdil, že v oboru barokní gestikulace patří k naprosté evropské špičce: jen svými gesty a ztvárněním textových peripetií se stal jasným tahounem večera, s lehkostí a obdivuhodnou přirozeností také pěvecky zvládl náročné árie. Lafont je osobností, jež už z podstaty své povahy, temperamentu a psychiky má vzácný herecký dar, kterému prostě podlehnete."Milan Bátor, Ostravan.cz, 08.06.2019» ganze Kritik

Wolfgang Amadeus Mozarts "Exsultate Jubilate"

MOTETTE in die Stiftkirche Tübingen 2018

"Eine Sensation war zuletzt die bravouröse Tonkontrolle und Höhensicherheit des in Kolumbien geborenen Sopranisten Leandro Lafont, Schüler von Nathalie Stutzmann.Mozarts „Exsultate Jubilate“ wurde 1773 für den Sängerkastraten Venanzio Rauzzini komponiert. Heute wird die Solo-Motette meist von Sopranistinnen oder Knabensopranen gesungen. Ein makellos reines Timbre, staunenswert leicht, betörend schön die filigran sich aufschwingenden, immer schnelleren Koloraturen.Kunstvoll auch das Rezitativ mit seinem wendigen Parlando, abgefangen im subito Pianissimo. Man hätte Lafont gern auch mit barocken Sopran-Arien und -Kantaten gehört."Achim Stricker, Südwestpresse/Schwäbisches Tagblatt, 22.05.2018» ganze Kritik

Leonardo Vincis "La contesa de´numi"

Barocksommer Chrudim 2017

"Dalším kladem jsou výborně zvládnuté ženské vokální party mužskými zpěváky: soprán Leandra Lafonta (původem Kolumbijec, nyní usazený v Německu) a Filipa Dámece byl skvostný, alt Jana Mikuška nádherně průzračný. "Jan Hocek. jazzport.cz,22.08.2017» ganze Kritik

Olmütz Barockfestspiele 2017

"Leandro Lafont jako Jupiter a Dora Rubart-Pavlíková coby Astrea byli výrazní především herecky, "Boris Klepal.Hospodárske noviny , 11.07.2017» ganze Kritik
 "Leandro Lafont v roli Jupitera zaujmul jistou technikou i dikcí, obzvláště pak ve své poslední árii plné rychlých běhů a náročných zdobení. Podal tak výtečný výkon a stále si podržel výraz typické božské pýchy. Trochu však zamrzelo hercovo přílišné sledování dirigenta v posledním recitativu, které zbytečně narušovalo jinak dobré herectví celku. "Lukas Pavlika, casopisharmonie.cz, 12.07.2017» ganze Kritik

Francesco Cavallis"Veremonda"

Mainz Staatstheater 

"Vorzüglich der traumverlorene Altus von Alin Deleanus larmoyantem König Alfonso und der Sopranist Leandro Bermudez Lafont, der als Feldwebel der Amazonen einen weiteren herrlichen Akzent ins Spiel mit den Geschlechterrollen einbringt. "Axel Zibulski , Op-online.de, 22.06.2016 » ganze Kritik

Schwetzingen Festspiele 2016

"Leandro Bermudez Lafont hat die ‚Sopranrolle für Kastraten‘ Furore  und des Sergente Maggiore übernommen, indem er in einem ausladend schwarzen Kleid den Amazonen vorsteht und sich mit seinem schönen hohen Counter Respekt bei diesen verschafft."  Friedeon Rosén , Online Merker, 05.05.2016 » ganze Kritik

Das Zeitalter der Kastraten Konzert

Bad Kissingen 2015

"Schon durch die Kostüme und die ungewöhnliche Stimmlage sehr eindrucksvoll kam Leandro Lafont über die Bühne. Er führt seinen Sopran sicher und schaffte es etwa in der Arie des Iarba aus Johann Adolph Hasses Oper "Didone", mit geläufiger Gurgel die raffetückischen Verzierungen nicht nur in die Höhe, sondern auch hinunter in die Tenorlage locker und absolut intonationssicher zu schrauben. "Gerhild Ahnert, Mainpost, 16.06.2015» ganze Kritik

Sophie Kassies "Schaf"

Junge Oper stuttgart

"Die Musik jedoch - von der jungen Sopranistin Csilla Csövari und dem Countertenor Leandro Bermudez Lafont vorzüglich gesungen -schien die Kinder in ihren Bann zu ziehen."Thomas Rothschild. Financial Times Deutschland, 13.11.2012» ganze Kritik

"Der kolumbianische Countertenor Leandro Bermudez Lafont singt mit hoher und spricht mit tiefer Stimme ganz wunderbar und spielt die Titelrolle dazu ganz allerliebst."Dietholf Zerweck. Ludwigsburger Kreiszeitung, 24.10.2012» ganze Kritik

"Doch Schaf, dem Leandro Bermudez lafont unter schwarzen Locken und weißer Schlappohrmütze mit seinem Countertenor eine wunderschön klingende Stimme gibt, findet Prinz.""Brigitte Jähnigen. Stuttgarter Nachrichten, 20.10.2012» ganze Kritik

"Der junge Kolumbier Leandro Bermudez Lafont singt die frühbarocken Arien und Duette mit schönem Timbre und beweglicher Stimme und verschmilzt dabei auf betörende Art mit dem silberhellen Timbre der Sopranistin Csilla Csövari."Markus Dippold. Eßlinger Zeitung, 22.10.2012» ganze Kritik

Johann Sebastian Bachs "Vergnügte Ruh"

St. Nikolauskirche, Basel.

"Einen besinnlichen Abschluss hatte man mit Johann Sebastian Bachs Solokantate "Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust" gewählt. Der kolumbianische Altus Leandro Samuel Bermudez Lafont interpretierte diese in emblematischer Marockspracher  gehaltene Kantate mit einer betörenden Altstimme souverän. Das Ensemble stellte sich ganz in den Dienst der Sängers und konnte zusammen mit diesem am Ende des Konzerts lang anhaltenden Applaus einheimsen."Thomas Brunnschweiler. WochenBlatt für das Birseck und Dorneck, 21.12.2011» ganze Kritik

Francesco Cavallis "La Calisto"

Wilhelma Theater Stuttgart

"Sensationell singt der Countertenor Leandro Bermudez (Endimione)...."Frank Armbruster. Stuttgarter Zeitung, 08.02.2010» ganze Kritik

"Und die Entdeckung des Abends? Zweifellos der junge Kontratenor Leandro Bermudez, der als Gast aus Basel den hübschen Hirten mit den löchrigen Socken gab: So ungekünstelt, so natürlich hört man einen Mann nurselten mit Kopfstimme singen."Verena Großkreutz. Eßlinger Zeitung, 09.02.2010» ganze Kritik
..."und Leandro Bermudez ist ein Altus mit großem Potenzial."Susanne Benda. Stuttgater Nachrichten, 08.02.2010» ganze Kritik


Alessandro Scarlattis "Penelope la casta"

Wettsteinsaal, Basel

"Allen voran bei den oft so heiklen Countertenören traten mit dem strahlend hohen Leandro Bermudez und dem geborenen Komiker, in schönstem Italienisch parlierenden Flavio Ferri Benedetti zwei stimmgewaltige Darsteller hervor, auf deren Karriere man gespannt sein darf."Jenny Berg. Basler Zeitung, 02.06.2009» ganze Kritik